15. Oktober 2019

„Ich habe mich gefühlt wie in Burkina Faso“

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Eine Stunde lang hatte Tankpari Guitanga dieses Gefühl während seines Aufenthalts in Deutschland. Und das ist ihm zu verdanken: S.E. Herr Simplice Honoré Guibila, burkinischer Botschafter in Berlin. Zwei seiner Mitarbeiterinnen waren am 15.10. im Kino Central beim Film „Die Krankheit der Dämonen“ mit dem Auftrag, Tankpari und Lilith Kugler für den kommenden Tag in die Botschaft einzuladen.

 

Ausführlich konnte Tankpari über die Arbeit von Yenfaabima berichten. Er nutzte die Gelegenheit, auch über den gerade laufenden Antrag zur Anerkennung als medizinische Einrichtung in Burkina Faso zu reden. Die sogenannte „Convention médicale“ würde Yenfaabima den staatlichen Gesundheitseinrichtungen quasi gleich stellen, die Arbeit würde dadurch als qualifizierte medizinische Tätigkeit anerkannt. Der Verein hätte Zugang zur staatlichen Einkaufsstelle für Medikamente und könnte dort seinen Bedarf anmelden, was die Versorgung mit Arznei langfristig sicherer und billiger machen kann. Darüber hinaus hätten die Mitarbeitenden von Yenfaabima Zugang zu staatlichen Fortbildungen und könnten vor allem auch selbst Fortbildungen durchführen. Damit könnte die Absicht umgesetzt werden, das staatliche Personal der Gesundheitsposten in der Region Piéla in Sachen psychische Gesundheit zu schulen. Herr Guibila zeigte sich beeindruckt und hat zugesagt, den Antrag zu unterstützen.