15. Februar 2026

Eine Idylle im Hof

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Gemüsebeete vor dem Gästehaus

 

„„Ich möchte euch mitteilen, dass dank der Umzäunung mitten im Hof von Yenfaabima nun gegärtnert werden kann.“ So schrieb Tankpari Guitanga Anfang Januar, in großem Kontrast zu unserem Winterwetter. Erinnert sich noch jemand an die Bilder und Filme, auf denen Viehherden zwischen dem Behandlungsgebäude und dem Gästehaus durchzogen? Auf dem Bild oben ist genau dieser Platz zu sehen, der inzwischen zu einem Hof geworden ist, auf dem ohne Zäune und Wächter Zwiebeln und Kohl gedeihen. Auch die weitaus größeren freien Flächen hinter dem Gästehaus werden bepflanzt. Im Moment kann nur mit mit Hilfe von Bewässerung kultiviert werden, denn es ist Trockenzeit. Deshalb werden vor allem robuste Pflanzen angebaut, die wenig Wasser brauchen und mit Trockenheit gut zurecht kommen. 

Auch wenn dank der enormen Spendenbereitschaft in Deutschland die Umzäunung steht, ist das Projekt noch nicht abgeschlossen. Die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württembergisch (SEZ) ist mit einem Zuschuss von 18.000 € beteiligt. Die SEZ erwartet eine exakte Aufstellung der Kosten mit einer Belegliste bis Ende März. In Piéla ist man neben allem anderen daran, diese Abrechnung zu machen, die dann über den Freundeskreis zusammen mit einem Projektbericht eingereicht wird.