17. Mai 2026

Wasser ist (Über-)Leben

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Die Wasserpumpe wird untersucht

 

In Piéla gibt es insgesamt zu wenige Brunnen, um die Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Es ist durchaus üblich, dass auch das Wasser genutzt wird, das sich an tiefer liegenden Stellen als Pfütze oder kleiner Teich sammelt. Das Wasser sieht aus wie Milchkaffee, ist hygienisch äußerst bedenklich, muss aber dennoch oft als Trinkwasser dienen, um überhaupt eine Chance zum Überleben zu haben. Wasser ist so wichtig, dass von Yenfaabima seinerzeit als allererste Baumaßnahme nicht ein Gebäude oder Elektrizität gewünscht wurde, sondern ein Brunnen.

Und nun ist ausgerechnet am Höhepunkt der Trockenzeit die Pumpe des Wasserturms ausgefallen. Ein Sachverständiger musste am 9. Mai einen Totalschaden feststellen. Die Wasserstelle auf dem Yenfaabima-Gelände wird von vielen AnwohnerInnen und Flüchtlingen täglich genutzt. Zum Glück konnte der Freundeskreis Yenfaabima schnell reagieren und 770 € zur Beschaffung einer neuen Pumpe überweisen. Und auch in Burkina Faso wurde schnell gehandelt, so dass bereits am 16. Mai der Wasserturm wieder befüllt werden konnte. Mit einem großen Dankeschön an alle SpenderInnen in Deutschland erreichte uns ein Film, in dem wieder sauberes Trinkwasser aus 81 m Tiefe in einem vollen Strahl aus dem Pumpenrohr sprudelt.