21. Juni 2026

Hausbesuch im Hof

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Yendiéma bei einem Hausbesuch

 

Auch außerhalb der monatlichen Berichte von Timothée Tindano erhalten wir Informationen über die Aktivitäten von Yenfaabima. Oft geht es dabei um Hausbesuche. Diese werden bei manchen PatientInnen regelmäßig durchgeführt, bei anderen auf Initiative der freiwilligen GesundheitshelferInnen oder auf Anordnung von Timothée.

Die Bilder von Hausbesuchen sind sehr unterschiedlich und spiegeln verschiedene Wohnformen wider. In der Regel findet der Hausbesuch im eingefriedeten Hof statt. Das ist in Burkina Faso üblich. Nur wenn der/die Erkrankte bettlägrig oder angekettet ist, sieht man bisweilen den Innenraum eines Gebäudes. Manche Höfe sind gut ausgestattet mit Gebäuden aus Zementsteinen und Wellblechdächern, andere haben traditionell gebaute (Rund-)Hütten aus Lehmziegeln, die mit Hirsestroh gedeckt sind.

In Piéla leben inzwischen doppelt so viele Flüchtlinge wie EinwohnerInnen. Sie wurden von terroristischen Gruppen vertrieben oder sind aus Furcht vor ihnen geflohen. Viele sind traumatisiert und suchen Hilfe bei Yenfaabima. Die Flüchtlinge leben in provisorischen Unterkünften wie auf dem Bild zu sehen: Ein Gestell aus Holz ist straßenseitig an eine bestehende Mauer angebaut, eine Plane als Dach, Plastikfolien und Hirsestrohmatten als Wände.