12. Juli 2026

Diakonie Stetten - Verein Yenfaabima | 2

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Baobabblätter, Kleidung und ein Sack Hirse als Spende der Kirchengemeinde Tiongolampiari

 

In seinem Vortrag zur Diakonie Stetten nannte Andreas Stiene außer den Spenden noch zwei weitere Säulen, die von Anfang bis heute die Arbeit tragen.

Zum einen ist es die Arbeit von Freiwilligen: Menschen aus dem Dorf, Zivildienstleistende oder sogenannte SonntagshelferInnen. Auch in Piéla engagieren sich Menschen als ehrenamtliche GesundheitshelferInnen. Sie wohnen in der Region und wurden geschult, um Kontakt zu halten mit Erkrankten und deren Familien in ihrer Nähe. Oft kommen von ihnen auch Hinweise auf Menschen, die einer Behandlung bedürfen. Oder da ist die Friseurin, die aufs Gelände kommt, um Erkrankten kostenlos die Haare zu schneiden. Oder die Mutter einer Erkrankten, die auch gleich noch für zwei weitere Bedürftige mit kocht, die ohne Begleitperson zur Beobachtung bei Yenfaabima untergebracht sind.

Zum anderen ist die christliche Motivation hier wie dort der tragende Grund. Den Satz, den die Diakonie Stetten ihrem historischen Rückblick voranstellt, kann auch der Verein Yenfaabima für sich unterschreiben: „Auf Basis christlicher Werte und im Sinne der Inklusion setzt sich die Diakonie Stetten für eine Welt ein, in der niemand mehr ausgegrenzt wird.“