2.August 2026

Seit 4 Jahren dieselbe Bedrohung

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Eine Frau trägt glücklich einen 100-kg-Sack Mais nach Hause

 

Am 30. Juli 2026 erreichte uns zum vierten Mal in Folge die Bitte um Unterstützung von besonders gefährdeten Personen im Umfeld von Yenfaabima bei der Bewältigung der jährlichen Durststrecke bis zur neuen Ernte im Oktober. Die Gründe für die jetzt drohende Hungersnot sind dieselben wie in den Jahren zuvor. Seit dem deutlichen Anstieg der Weltmarktpreise für Lebensmittel und der Präsenz von Terroristen in der Region Piéla wird die Lücke zwischen dem Aufbrauchen der selbst erzeugten Nahrungsmittelvorräte und der neuen Ernte so groß, dass sie aus eigener Kraft nicht überwunden werden kann.

Traditionellerweise sichert ein ausgeprägtes soziales Verhalten in Burkina Faso jedem Menschen der Gemeinschaft ein Auskommen. Aber durch die anhaltenden terroristischen Aktivitäten im Osten des Landes haben mittlerweile über 2 Millionen Binnenflüchtlingen (10% der Bevölkerung) ihre Felder verloren. Auch Ortsansässige trauen sich nicht mehr, in bestimmten Gegenden ihre Felder zu bestellen. Die wirtschaftliche Basis der nach wie vor ungebrochenen gesellschaftlichen Solidarität ist entscheidend geschwächt.

Der Verein Yenfaabima bittet auch in diesem Jahr um finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung von jeweils einem Sack Reis und einem Sack Mais für die 79 Personen unter ihren PatientInnen. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf 7.105 €.

Der Freundeskreis Yenfaabima verwendet Spendengelder ausschließlich zum Aufbau einer gemeindenahen psychiatrischen Versorgung in der Region Piéla. Gerne geben wir den Hilferuf der Association Yenfaabima zur Unterstützung von 79 vom Hunger in ihrer Existenz bedrohter Menschen weiter und bitten um Ihre großzügige Spende auf das Konto Evangelische Gesamtkirchengemeinde Kernen i.R. IBAN: DE05 6009 0100 1170 6210 23 Volksbank Stuttgart | BIC: VOBADESS Verwendungszweck: Sonderfonds Hungerhilfe 2026

Ihre Spende kann bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.